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Aktionswoche Alkohol
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Alkohol und Jugendschutz im Verein – Förderverein der DHS
vergibt Präventionspreis

Die Jugend des Deutschen Alpenvereins (jdav) – Landesverband Bayern und die Leichtathletik-Gemeinschaft (LAG) Osnabrück erhalten den Präventionspreis 2013 des DHS-Fördervereins für den konsequenten Jugendschutz im Umgang mit Alkohol im Verein. Beide bekommen als Preisgeld jeweils 1.000 Euro. Die Fachambulanz für Suchterkrankungen des Diakonischen Werkes Rosenheim erhält den Sonderpreis für eine modellhafte Konzeption über 500 Euro.

Die Sucht- und speziell die Alkoholprävention ist in Vereinen eine besondere Herausforderung. Viele Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit im Verein. Allein 10 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Menschen sind Mitglied eines Sportvereins. Und sie werden maßgeblich geprägt durch das Verhalten und die Einstellung der Erwachsenen gegenüber Alkohol. Wie Erfolge bejubelt, Freundschaften gepflegt, Feste gefeiert und Niederlagen verschmerzt werden – Alkoholkonsum im Verein gehört häufig dazu. Dieses Image zu verändern und die konsequente Einhaltung des Jugendschutzes im Verein zu fördern war Grundgedanke des DHS-Fördervereins zur Auslobung dieses Preises im Rahmen der Aktionswoche Alkohol 2013.

Die Jugend des Deutschen Alpenvereins – Landesverband Bayern mit 137.000 Mitgliedern und insgesamt 1.400 ehrenamtlichen Jugendleiter und -leiterinnen, hat sich die Alkoholprävention ganz weit oben auf die Fahnen geschrieben. Neben einem eigens errichteten Arbeitskreis zum Thema „Prävention von Alkoholmissbrauch“ wurde beim Landesjugendleitertag 2012 mit hunderten Leiter/innen Alkoholprävention und Maßnahmen diskutiert und erarbeitet. Ziel ist, die Jugendleiter/innen für ihre Vorbildfunktion zu sensibilisieren, u.a. durch einen informativen Webauftritt, Handreichungen zum Umgang mit dem Thema in Jugendgruppen sowie die Verteilung von Informationsmaterialien. Auch Theaterszenen wurden entwickelt und erprobt. Die Prämierung durch den DHS-Förderverein soll Anstoß sein, sich auch weiterhin in der Prävention aktiv zu engagieren.

Die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Osnabrück ist mit 1.873 Leichtathleten die größte in Niedersachsen und beschäftigt sich seit 2008 intensiv mit der Alkohol- und Drogenprävention im Verein. Neben vielfältigen Projektaktivitäten findet auch 2013 wieder die größte und fest etablierte alkoholfreie Sportveranstaltung „Gretesch aktiv“ mit über 2.000 Zuschauern und fast 1.000 Aktiven statt. Den Siegern des Wettbewerbes Musikrausch, deren Lieder sich mit den Gefahren des jugendlichen Alkoholkonsums auseinandersetzen, wird hier eine Bühne geboten. Dazu informiert die Caritas an einer eigenen Station über Suchtgefahren. Ganzjährig werben Plakate und Banner für Sport ohne Alkohol.

Einen Sonderpreis erhält die Fachambulanz für Suchterkrankungen des Diakonischen Werkes in Rosenheim. Sie erarbeiteten ein Konzept zur Unterstützung von Vereinen in Sachen Alkoholprävention. Vereine und Verbände im Stadtgebiet Rosenheim sollen getreu dem Motto „Wir schauen hin! Jugendschutz geht uns alle an“ geschult und zertifiziert werden. Die Verbindung Alkohol und Sport soll nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden – sowohl Eltern, Trainer als auch Jugendliche sollen mit diesem Konzept angesprochen werden. Das Preisgeld sowie die öffentlichkeitswirksame Preisverleihung sollen als Anstoß für die Umsetzung dieses Konzepts dienen.

„Wir gratulieren den Preisträgern für Ihr Engagement und möchten hiermit andere Vereine ermutigen, sich ebenfalls für die konsequente Einhaltung des Jugendschutzes einzusetzen“, so Wolfgang Rometsch, Vorsitzender des DHS-Fördervereins.

Der Sonderpreis geht an die Fachambulanz für Suchterkrankungen des Diakonischen Werkes in Rosenheim. Hier im Bild Preisträgerin Kaie Tamm und Rita Hornung des DHS-Fördervereins

Nikolaus Voss, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern übergibt im Rahmen der landesweiten Auftaktveranstaltung der Aktionswoche Alkohol in Mecklenburg-Vorpommern den DHS-Fördervereinspreis. Neele Siemer und Ricarda Uhlenbrock der Leichtathletik Gemeinschaft Osnabrück, Florian Stauke der Jugend des Deutschen Alpenvereins und Kaie Tamm von der Diakonie Rosenheim nehmen den Preis freudestrahlend entgegen.