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Unabhängig im Alter
Aktionswoche Alkohol
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Der Auftrag

Alkohol, Tabak, Medikamente, illegale Drogen oder Pathologisches Glücksspielen und Essstörungen – süchtiges Verhalten hat viele Ausprägungen. Nach Schätzungen der DHS sind in Deutschland ca. 1,6 Mio. Menschen abhängig von Alkohol und 1,4 Mio. Menschen von Medikamenten mit Suchtpotenzial. Insgesamt konsumieren über 9,3 Mio. Menschen Alkohol riskant. 100.000 - 150.000 Menschen nutzen illegale Drogen mit hoher Intensität und in hochriskanten Konsumformen. Von 20 Mio. Rauchern sind schätzungsweise 14 Mio. tabakabhängig. Das Ausmaß der nicht-stoffgebunden Abhängigkeiten ist nur schwer zu erfassen: Die DHS schätzt die Zahl der pathologischen Glücksspieler auf über 220.000. Von Bulimie und Anorexie sind etwa 5 % der 14 - 35 Jährigen betroffen, davon 95 % Frauen.

Die DHS hat das Ziel, Menschen im Hinblick auf suchtbezogene Probleme zu informieren, zu beraten und auf Hilfeangebote aufmerksam zu machen. Dabei setzt sie zum einen auf vorbeugende Maßnahmen (Suchtprävention), indem sie über Suchtgefahren informiert und über mögliche Folgen aufklärt. Zudem bieten ihre Mitgliedsverbände abhängigen Menschen und deren Angehörigen konkrete Hilfen und Hilfen zur Selbsthilfe an. Dies ermöglicht den Betroffenen, Wege aus der Abhängigkeit zu finden. Die DHS setzt sich dafür ein, dass Beratung und Behandlung für Menschen mit Suchtproblemen werden ständig qualitativ weiter entwickelt und versorgungspolitisch gesichert werden.

Ob Menschen abhängig werden, hängt auch davon ab, wie eine Gesellschaft Suchtmittel bewertet und deren Verbreitung fördert oder erschwert. Deshalb versucht die DHS, politisch und gesellschaftlich wichtige Gruppen und Organisationen für ihre Ziele zu gewinnen, um das Angebot an Suchtmitteln einzuschränken und die Nachfrage zu verringern.